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15. November 2011

Erfolgreiche Turnaround-Saison der BIS Group mit Großstillständen in Österreich und Tschechien

220.000 Arbeitsstunden geleistet – als General Contractor steuerte BIS Chemserv den Stillstand bei Borealis in Schwechat

7.250 Equipments geprüft –beim Stillstand Borealis Schwechat mussten die Schnittstellen zu mehr als 60 Projekten koordiniert werden.

Stillstand Borealis Schwechat – bis zu 550 Mitarbeiter arbeiteten in Spitzenzeiten bei dem Turnaround mit.

München, 15. November 2011. Eine sehr erfolgreiche Turnaround-Saison verzeichnete die Bilfinger Berger Industrial Services Group (BIS Group) in diesem Jahr. Mit Stillständen u.a. bei Borealis in Schwechat bei Wien sowie bei Unipetrol RPA und Česká Rafinérská, beide in Litvínov in Tschechien, erzielten die BIS Gesellschaften ein Umsatzvolumen von mehr als 35 Millionen Euro. Die Federführung lag bei BIS Chemserv, BIS Czech und Euromont Group.

In etwas mehr als sechs Wochen wurden bei Borealis in Schwechat 7.250 Equipments überprüft und rund 70.000 Arbeitsschritte ausgeführt. Zu Spitzenzeiten waren mehr als 550 Mitarbeiter damit beschäftigt, die Anlagen zur Produktion von Polyolefinen zu überholen. Mehr als ein Jahr nahm die Vorlaufzeit für den sogenannten Turnaround, in der Industrie häufig auch Stillstand oder Shutdown genannt, in Anspruch. Die umfassende und exakte Planung sowie die Gesamtkoordination aus einer Hand waren wesentliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Projektabschluss. Weitere wichtige Kriterien: eine sehr große Flexibilität, die es ermöglichte, auch unvorhergesehene Arbeiten auszuführen, ohne den Zeitplan zu gefährden, und der unfallfreie Ablauf der Arbeiten.

Die BIS Group war mit insgesamt neun Einzelgesellschaften am Stillstand beteiligt. Erstmals arbeiteten auch Kollegen aus Polen, der Slowakei und Ungarn unter der Federführung der BIS Chemserv in Schwechat. Das Unternehmen übernahm als sogenannter General Contractor die Gesamtverantwortung für Planung, Koordination und Abwicklung des Turnarounds. Für Gerald Pilotto, Geschäftsführer der BIS Chemserv und Leiter Division Central Europe der BIS Group, ist dies das Zukunftsmodell: „Beim General Contracting trennt sich die Spreu vom Weizen. Es erfordert breites Erfahrungswissen und eine Organisation, die darauf ausgerichtet ist, neu gewonnene Erkenntnisse in methodische Kompetenz umzusetzen. Wir definieren einen Turnaround deshalb als Kreislauf, der sich durch fortlaufende Optimierung auszeichnet.“

Ein weiteres Erfolgskriterium ist für Gerald Pilotto die Breite des Leistungsspektrums, das die BIS Group im Unternehmensverbund zur Verfügung stellen kann. „Wir können über die verschiedenen Konzerngesellschaften auf umfangreiche Ressourcen zurückgreifen. Damit sind wir für unsere Auftraggeber ein attraktiver Partner, denn wir sind in der Lage, sämtliche Leistungen aus einer Hand anzubieten. Unseren Auftraggebern bieten wir damit durch die Vermeidung von unnötigen Schnittstellen einen hohen Mehrwert.“

Mit den Arbeiten rund um den Turnaround bei Borealis ist das Unternehmen schon seit Jahrzehnten vertraut. Gerald Pilotto unterstreicht die Bedeutung dieser Erfahrungen für die Kunden: „Bei jedem Turnaround werden wir mit neuen technischen Themen konfrontiert, denn der Bedarf an Instandsetzung, Wartung und Reparatur ist nur zu einem gewissen Grad absehbar und damit planbar. Die Fähigkeit, diese spezifischen Herausforderungen flexibel zu bewältigen, macht unser Know-how und unsere Expertise aus. Davon profitieren alle unsere Kunden.“

Weitere Großstillstände in Tschechien
Das Gesamtvolumen des Stillstands hatte ein Volumen von rund 30 Mio. Euro, von denen etwa 15 Mio. Euro auf die BIS Group entfielen. Zwei weitere Turnarounds, die zusammen ebenfalls ein Volumen von rund 20 Millionen Euro haben, wurden in der Tschechischen Republik abgeschlossen. BIS Czech führt hier den Stillstand bei Unipetrol RPA in Litvínov durch. Das Unternehmen ist seit 1999 zum vierten Mal mit dieser Aufgabe betraut und verantwortet die Generalüberholung aller mechanischen Teile. Insgesamt werden neun größere Produktionseinheiten instand gehalten und es gilt, 54 Nachunternehmen zu koordinieren. Eine besondere Herausforderung gegenüber früheren Stillständen ist die deutlich kürzere Stillstandszeit.

Bei Česká Rafinérská in Litvínov wurden im September und Oktober 2011 im Rahmen des Stillstands sämtliche Anlagen überholt. Die Euromont Group, eine Tochtergesellschaft der BIS Group, erbringt bei diesem Kunden seit 1996 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten für Maschinen und Anlagen und führt seit dem Jahr 2000 die Stillstände der Produktionsanlagen durch. Auch hier war die Stillstandszeit bei gleichem technischen Volumen kürzer als beim letzten Turnaround. Dennoch wurden die Anlagen dem Betreiber fristgerecht übergeben.

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